Der Kia Niro der ersten Generation mit der internen Bezeichnung DE ist auch 2026 ein interessanter Gebrauchtwagen für Käufer, die einen sparsamen Crossover mit Hybridantrieb suchen. Das Modell wurde ab 2016 angeboten und kombinierte einen 1,6-Liter-Benzinmotor mit einem Elektromotor. Später kam zusätzlich eine Plug-in-Hybrid-Version hinzu.
Der Niro wurde von Kia von Anfang an als effizientes und praktisches Fahrzeug konzipiert. Trotz seiner kompakten Außenabmessungen bietet er einen geräumigen Innenraum und eine erhöhte Sitzposition. Die Hybridtechnik ist dabei nicht einfach nachträglich integriert worden, sondern wurde bei der Entwicklung des Fahrzeugs von Beginn an berücksichtigt. 0
Für den Gebrauchtwagenkauf 2026 ist der Niro deshalb besonders für Fahrer interessant, die viel im Stadtverkehr unterwegs sind, gleichzeitig aber nicht auf den Platz eines kompakten Crossovers verzichten möchten.
Modellübersicht
Der Kia Niro DE ist ein fünftüriger Crossover mit Frontantrieb. Die klassische Hybridversion kombiniert einen 1,6-Liter-GDI-Benzinmotor mit einem Elektromotor und einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Systemleistung liegt bei rund 141 PS. 1
Für Käufer, die noch mehr Platz im Kofferraum und eine eine höhere Anhängelast benötigen, ist der Kia Sportage QL gebraucht kaufen eine hervorragende Alternative.
| Merkmal | Kia Niro (Typ DE) |
|---|---|
| Baujahre | 2016–2022 |
| Karosserie | 5-Türer Crossover |
| Antrieb | Frontantrieb |
| Hybrid | 1.6 GDI + Elektromotor |
| Getriebe | 6-Gang-DCT |
| Systemleistung | ca. 141 PS |
Exterieur
Das Design des Niro unterscheidet sich bewusst von einem klassischen SUV. Die Karosserie kombiniert Elemente eines Kompaktwagens mit einer leicht erhöhten Sitzposition und einer crossoverartigen Form.
Die Front wirkt relativ kompakt und wird durch den Kia-typischen Kühlergrill und die schmalen Scheinwerfer geprägt. Je nach Ausstattung gehören Leichtmetallfelgen, LED-Tagfahrlicht und weitere Designmerkmale zur Ausstattung.
Mit dem späteren Facelift wurde das Erscheinungsbild modernisiert. Käufer, die 2026 nach einem möglichst modernen Niro DE suchen, können deshalb gezielt nach den überarbeiteten Fahrzeugen Ausschau halten.
Innenraum
Die erhöhte Sitzposition erleichtert den Einstieg und vermittelt eine gute Übersicht über den Straßenverkehr. Gleichzeitig sitzt man nicht so hoch wie in einem größeren SUV, wodurch der Niro einen guten Kompromiss zwischen Pkw und SUV bietet.
Je nach Ausstattung können unter anderem Navigation, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Sitzheizung, Lenkradheizung und verschiedene Assistenzsysteme vorhanden sein. Auch Smartphone-Anbindung mit Android Auto und Apple CarPlay war Bestandteil des verfügbaren Infotainment-Angebots. 3
Platzangebot und Fond
Auch auf den hinteren Plätzen bietet der Niro für seine Fahrzeuggröße ein ordentliches Raumangebot. Zwei Erwachsene können im Fond komfortabel sitzen, während die erhöhte Karosserie den Einstieg erleichtert.
Der lange Radstand von 2.700 mm trägt wesentlich zum guten Platzangebot bei. Dadurch wirkt der Niro innen größer, als es seine Außenabmessungen zunächst vermuten lassen. 4
Kofferraum
Damit eignet sich der Niro nicht nur für den täglichen Einkauf, sondern auch für Reisen und längere Fahrten. Die relativ rechteckige Form des Gepäckraums erleichtert außerdem das Verstauen von Taschen und Koffern.
Alltagstauglichkeit
Im Stadtverkehr spielt der Niro seine Stärken besonders deutlich aus. Die kompakte Karosserie erleichtert das Parken, während die erhöhte Sitzposition für eine gute Übersicht sorgt. Gleichzeitig ermöglicht der Hybridantrieb häufig ein sehr ruhiges Anfahren und Fahren bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Auch auf längeren Strecken bleibt der Niro interessant. Die Kombination aus Benzinmotor und Elektromotor ist auf entspanntes und effizientes Fahren ausgelegt. Wer häufig Autobahn fährt, sollte allerdings beachten, dass ein Hybrid seine größten Verbrauchsvorteile normalerweise nicht bei dauerhaft hohen Geschwindigkeiten ausspielt.
Komfort und Fahrposition
Die Sitzposition ist angenehm aufrecht und eignet sich dadurch auch für Fahrer, die einen einfachen Ein- und Ausstieg bevorzugen. Die Vordersitze wurden laut Kia mit besonderem Augenmerk auf Komfort und Unterstützung entwickelt. 6
Das Fahrwerk ist grundsätzlich auf Komfort ausgelegt. Der Niro fühlt sich dadurch im normalen Straßenverkehr ruhig und unkompliziert an. Sein Schwerpunkt liegt nicht auf sportlicher Fahrdynamik, sondern auf effizientem und entspanntem Fahren.
Sicherheit und Ausstattung
Je nach Baujahr und Ausstattung kann der Niro mit verschiedenen Fahrerassistenz- und Sicherheitssystemen ausgestattet sein. Beim Gebrauchtwagenkauf sollte deshalb immer das konkrete Fahrzeug überprüft werden, da nicht jede Ausstattungslinie über dieselben Funktionen verfügt.
Auch Kamera, Parksensoren, Infotainment, Klimaanlage und sämtliche elektrischen Funktionen sollten während der Besichtigung getestet werden.
Erster Eindruck
Der Kia Niro Typ DE ist 2026 vor allem für Käufer interessant, die einen sparsamen und praktischen Hybrid-Crossover suchen. Die Kombination aus 1,6-Liter-Benziner, Elektromotor und 6-Gang-DCT wurde von Anfang an als Gesamtkonzept entwickelt. 7
Der geräumige Innenraum, die erhöhte Sitzposition und der für die Fahrzeuggröße praktische Kofferraum machen den Niro alltagstauglich. Besonders im Stadtverkehr kann der Hybridantrieb seine Vorteile ausspielen.
Welche Unterschiede zwischen Hybrid und Plug-in-Hybrid bestehen, wie sich der Niro fährt und welcher Antrieb beim Gebrauchtwagenkauf 2026 am sinnvollsten ist, zeigt der zweite Teil dieser Kaufberatung.
Hybridantrieb: Das Herzstück des Kia Niro
Der Kia Niro Typ DE wurde von Beginn an auf elektrifizierten Antrieb ausgelegt. Die klassische Hybridversion kombiniert einen 1,6-Liter-GDI-Benzinmotor mit einem Elektromotor und einer Lithium-Ionen-Polymer-Batterie. Die Systemleistung beträgt rund 141 PS.
Eine Besonderheit ist das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Im Gegensatz zu vielen Hybridfahrzeugen, die ein stufenloses Getriebe verwenden, vermittelt der Niro beim Beschleunigen ein eher klassisches Schaltgefühl.
1.6 GDI Hybrid
Der 1.6 GDI arbeitet im Zusammenspiel mit dem Elektromotor besonders effizient. Beim Anfahren und bei niedrigen Geschwindigkeiten kann der Elektromotor einen Teil der Arbeit übernehmen. Beim stärkeren Beschleunigen unterstützt der Verbrennungsmotor.
Die Übergänge zwischen den verschiedenen Betriebsarten sind bei einem gepflegten Fahrzeug normalerweise relativ harmonisch. Im Stadtverkehr kann der Niro dadurch sehr ruhig und komfortabel wirken.
Für Käufer, die einen unkomplizierten Hybrid ohne externe Lademöglichkeit suchen, ist diese Variante weiterhin eine der interessantesten Optionen des Niro DE.
Plug-in-Hybrid: Kia Niro PHEV
Zusätzlich zur normalen Hybridversion wurde der Niro als Plug-in-Hybrid angeboten. Der Niro PHEV besitzt eine größere Batterie und kann extern über das Stromnetz geladen werden.
Der große Vorteil besteht darin, dass kurze Alltagsstrecken bei ausreichender Batterieladung weitgehend elektrisch zurückgelegt werden können. Für Pendler mit Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz kann das im Alltag einen deutlichen Vorteil darstellen.
Ist die Batterie leer, arbeitet das Fahrzeug weiterhin mit seinem Hybridantrieb. Dadurch bleibt der Niro PHEV grundsätzlich auch für längere Strecken geeignet.
Hybrid oder Plug-in-Hybrid?
| Merkmal | Niro Hybrid | Niro Plug-in-Hybrid |
|---|---|---|
| Externes Laden | Nein | Ja |
| Elektrisches Fahren | Für kurze Phasen | Deutlich längere Strecken möglich |
| Alltag | Sehr unkompliziert | Ideal mit regelmäßiger Lademöglichkeit |
| Langstrecke | Gut geeignet | Gut geeignet |
| System | Hybrid | Plug-in-Hybrid |
Verbrauch
Eine der größten Stärken des Niro ist sein niedriger Kraftstoffverbrauch. Die tatsächlichen Werte hängen allerdings stark von Fahrweise, Temperatur, Streckenprofil, Reifen und Verkehrsbedingungen ab.
Im Stadtverkehr kann der Hybrid seine Vorteile besonders gut ausspielen. Häufiges Bremsen ermöglicht eine Rückgewinnung von Energie, während der Elektromotor beim Anfahren unterstützt.
Für Käufer, die eine durchdachte und solide Alternative zum VW Golf mit hervorragender Alltagsbedienung und niedrigen Betriebskosten suchen, ist der Kia Ceed gebraucht kaufen eine ausgesprochen kluge Wahl.
| Variante | Realistischer Verbrauch |
|---|---|
| Niro Hybrid | ca. 4,5–5,5 l/100 km |
| Niro Plug-in-Hybrid | abhängig stark von Ladehäufigkeit und Fahrprofil |
Wer den Plug-in-Hybrid regelmäßig lädt und einen großen Teil seiner täglichen Strecke elektrisch fährt, kann den Benzinverbrauch deutlich reduzieren. Wird die Batterie dagegen selten geladen, verliert der PHEV einen Teil seines Effizienzvorteils.
Fahrverhalten
Der Kia Niro ist in erster Linie auf entspanntes und effizientes Fahren ausgelegt. Die Lenkung arbeitet leichtgängig und das Fahrwerk filtert Unebenheiten im normalen Straßenverkehr ordentlich heraus.
Beim kräftigen Beschleunigen kann der Benzinmotor akustisch stärker in den Vordergrund treten. Das ist bei einem Hybridfahrzeug dieser Generation nicht ungewöhnlich. Wer hauptsächlich ruhig und vorausschauend fährt, erlebt den Niro dagegen als sehr angenehmen Alltagswagen.
Die erhöhte Sitzposition verbessert die Übersicht und erleichtert das Ein- und Aussteigen. Gleichzeitig bleibt das Fahrzeug kompakter als ein klassischer SUV.
Getriebe: 6-Gang-DCT
Das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gehört zu den charakteristischen technischen Merkmalen des Niro. Es unterscheidet sich deutlich von einem klassischen CVT-Getriebe und ermöglicht definierte Gangwechsel.
Beim Gebrauchtwagen sollte das Getriebe während der Probefahrt genau beobachtet werden. Anfahren, Rückwärtsfahren, Rangieren und langsames Fahren im Stadtverkehr sind besonders gute Situationen, um das Verhalten des DCT zu beurteilen.
Starkes Ruckeln, ungewöhnliche Geräusche oder deutliche Verzögerungen beim Wechsel zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgang sollten vor dem Kauf untersucht werden.
Elektrisches Fahren im Alltag
Beim normalen Hybrid kann der Niro je nach Fahrsituation und Ladezustand kurze Strecken elektrisch zurücklegen. Der Fahrer muss dafür nicht selbst an einer Ladestation stehen. Die Batterie wird unter anderem durch Rekuperation während des Bremsens wieder mit Energie versorgt.
Der Plug-in-Hybrid bietet dagegen eine wesentlich größere elektrische Reichweite. Dafür muss die Batterie regelmäßig extern geladen werden, damit sich die zusätzliche Technik im Alltag wirklich lohnt.
Langstrecke und Autobahn
Auf längeren Strecken arbeitet der Niro überwiegend als Hybridfahrzeug. Der Benzinmotor übernimmt bei höheren Geschwindigkeiten einen größeren Teil der Antriebsarbeit.
Für die Autobahn ist der Niro durchaus geeignet, allerdings liegen seine größten Effizienzvorteile eher im Stadtverkehr und bei moderaten Geschwindigkeiten. Wer überwiegend mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn unterwegs ist, sollte deshalb keine extrem niedrigen Verbrauchswerte erwarten.
Welche Variante passt zu welchem Fahrer?
- Stadtverkehr: Der normale Hybrid ist besonders interessant.
- Gemischte Nutzung: Der Hybrid bietet einen guten Kompromiss.
- Kurze tägliche Strecken mit Lademöglichkeit: Der Plug-in-Hybrid kann seine Vorteile besonders gut ausspielen.
- Viele Langstrecken: Der normale Hybrid ist unkompliziert, da kein externes Laden notwendig ist.
- Maximale Effizienz: Beim PHEV ist regelmäßiges Laden entscheidend.
Motor und Getriebe im Gebrauchtwagen testen
Während der Probefahrt sollten verschiedene Fahrsituationen getestet werden. Dazu gehören langsames Anfahren, kräftiges Beschleunigen, Bremsen, Rückwärtsfahren und Stop-and-go-Verkehr.
Bei einem Plug-in-Hybrid sollte zusätzlich kontrolliert werden, ob der Ladevorgang problemlos funktioniert und keine Warnmeldungen zum Hochvoltsystem angezeigt werden.
Fazit zum Antrieb
Der Kia Niro Typ DE überzeugt vor allem durch sein effizientes Hybridkonzept. Der 1.6 GDI in Kombination mit dem Elektromotor und dem 6-Gang-DCT bietet eine interessante Mischung aus niedrigem Verbrauch, Komfort und Alltagstauglichkeit.
Der Plug-in-Hybrid ist besonders für Fahrer interessant, die regelmäßig laden können und viele kurze Strecken elektrisch zurücklegen möchten. Wer dagegen möglichst unkompliziert unterwegs sein will, ist mit dem normalen Hybrid häufig besser bedient.
Welche Schwachstellen beim Kia Niro DE auftreten können, wie Batterie und Hybridtechnik beim Gebrauchtwagen geprüft werden sollten und worauf Käufer 2026 besonders achten müssen, behandelt der dritte Teil dieser Kaufberatung.
Schwachstellen des Kia Niro Typ DE
Der Kia Niro Typ DE gilt grundsätzlich als zuverlässiger Hybrid-Crossover. Trotzdem können bei einem Fahrzeug mit mehreren Jahren und vielen Kilometern typische Verschleißerscheinungen auftreten. Beim Gebrauchtwagenkauf 2026 sind deshalb nicht nur Motor und Karosserie wichtig, sondern vor allem der Zustand des Hybrid- und Getriebesystems.
Hybridbatterie prüfen
Die Hochvoltbatterie gehört zu den wichtigsten Komponenten des Niro. Eine schwache Batterie kann sich durch eine ungewöhnlich schnelle Änderung des Ladezustands, eine reduzierte elektrische Unterstützung oder entsprechende Warnmeldungen bemerkbar machen.
Ein niedriger Ladezustand allein bedeutet allerdings nicht automatisch einen Defekt. Entscheidend ist, wie sich das System während der Probefahrt verhält. Bei Unsicherheit sollte der Zustand der Hybridbatterie mit geeigneter Diagnosetechnik überprüft werden.
6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
Das DCT sollte bei einem gebrauchten Niro besonders aufmerksam getestet werden. Vor allem beim langsamen Anfahren, Rangieren und Rückwärtsfahren sollte das Fahrzeug möglichst gleichmäßig reagieren.
Deutliches Ruckeln, ungewöhnliche Geräusche oder eine verzögerte Kraftübertragung sind Gründe für eine genauere Untersuchung. Ein sauber dokumentierter Wartungsverlauf ist bei einem Fahrzeug mit Doppelkupplungsgetriebe deshalb ein wichtiger Pluspunkt.
Benzinmotor
Der 1,6-Liter-GDI-Benziner gilt als wichtiger Bestandteil des Hybridantriebs und sollte beim Kaltstart ruhig laufen. Ungewöhnliche Geräusche, Fehlzündungen, auffälliger Ölverlust oder Warnleuchten sollten vor dem Kauf professionell überprüft werden.
Auch der Übergang zwischen Benzin- und Elektromotor sollte während der Probefahrt beobachtet werden. Bei einem gesunden Fahrzeug erfolgt der Wechsel normalerweise ohne auffällige Störungen.
Bremsanlage
Durch die Rekuperation wird ein Teil der Bremsarbeit vom Elektromotor übernommen. Dadurch können die mechanischen Bremsen teilweise weniger stark beansprucht werden. Trotzdem müssen Bremsscheiben, Beläge und Bremssättel regelmäßig kontrolliert werden.
Bei der Probefahrt sollte das Fahrzeug beim Bremsen gerade bleiben und keine ungewöhnlichen Geräusche oder Vibrationen zeigen.
Fahrwerk und Lenkung
Bei höheren Laufleistungen können Fahrwerkskomponenten wie Koppelstangen, Lager oder Stoßdämpfer verschleißen. Poltergeräusche auf schlechten Straßen sollten deshalb ernst genommen werden.
Auch die Lenkung sollte ohne ungewöhnliches Spiel oder auffällige Geräusche funktionieren. Reifen sollten gleichmäßig abgefahren sein, da ungleichmäßiger Verschleiß auf Probleme am Fahrwerk oder an der Achsgeometrie hindeuten kann.
Elektronik und Infotainment
Je nach Ausstattung verfügt der Niro über zahlreiche elektronische Systeme. Vor dem Kauf sollten Klimaanlage, Infotainment, Navigation, Rückfahrkamera, Parksensoren, Sitzheizung, Lenkradheizung und elektrische Fensterheber getestet werden.
Auch die verschiedenen Fahrerassistenzsysteme sollten während der Probefahrt funktionieren. Eine vorhandene Warnmeldung sollte nicht einfach zurückgesetzt werden, sondern vor dem Kauf geklärt werden.
Plug-in-Hybrid: zusätzliche Prüfpunkte
Beim Niro Plug-in-Hybrid kommt neben dem normalen Hybridantrieb eine größere Hochvoltbatterie mit externer Lademöglichkeit hinzu. Deshalb sollte der Ladevorgang unbedingt getestet werden.
Das Ladekabel, der Ladeanschluss und die Ladefunktion sollten ohne Fehlermeldungen arbeiten. Außerdem ist es sinnvoll zu prüfen, ob die elektrische Reichweite zum Alter und zur Nutzung des Fahrzeugs plausibel erscheint.
Ein PHEV lohnt sich besonders für Käufer, die regelmäßig laden können. Wer die Lademöglichkeit kaum nutzt, sollte dagegen prüfen, ob der normale Hybrid nicht die einfachere und passendere Alternative ist.
Wartung und Servicehistorie
Beim Kia Niro ist eine nachvollziehbare Wartungshistorie besonders wichtig. Serviceheft, Rechnungen und vorhandene Werkstattunterlagen können zeigen, ob das Fahrzeug regelmäßig gewartet wurde.
Bei einem gebrauchten Hybrid sollte nicht nur der Benzinmotor betrachtet werden. Auch Getriebe, Kühlkreisläufe, Bremsanlage, Hochvoltsystem und elektronische Komponenten gehören zu einer vollständigen Fahrzeugprüfung.
Bei einem Fahrzeug mit hoher Laufleistung empfiehlt sich vor dem Kauf eine professionelle Gebrauchtwageninspektion. Die zusätzlichen Kosten können sich lohnen, wenn dadurch versteckte Mängel erkannt werden.
Gebrauchtwagen-Checkliste
- ✔ Serviceheft und Wartungsrechnungen kontrollieren.
- ✔ Fahrzeug möglichst mit kaltem Motor besichtigen.
- ✔ Motor auf ungewöhnliche Geräusche und Ölverlust prüfen.
- ✔ Hybridbetrieb während der Probefahrt testen.
- ✔ Hochvoltbatterie professionell diagnostizieren lassen.
- ✔ DCT beim Anfahren und Rangieren testen.
- ✔ Auf Ruckeln oder ungewöhnliche Getriebegeräusche achten.
- ✔ Bremsen, Reifen und Fahrwerk kontrollieren.
- ✔ Infotainment und sämtliche elektrischen Funktionen testen.
- ✔ Assistenzsysteme auf Warnmeldungen überprüfen.
- ✔ Beim Plug-in-Hybrid den Ladevorgang testen.
- ✔ Karosserie auf Unfallspuren und Nachlackierungen untersuchen.
- ✔ Fehlerspeicher auslesen lassen.
- ✔ Ausführliche Probefahrt durchführen.
Welcher Kia Niro lohnt sich 2026?
Für viele Gebrauchtwagenkäufer ist der normale Kia Niro Hybrid die interessanteste Variante. Er benötigt keine externe Lademöglichkeit und kann trotzdem einen großen Teil seiner Effizienzvorteile im Stadtverkehr ausspielen.
Der Plug-in-Hybrid ist dagegen besonders interessant, wenn zu Hause oder am Arbeitsplatz regelmäßig geladen werden kann. Bei kurzen täglichen Strecken kann der elektrische Betrieb einen erheblichen Teil der Fahrten abdecken.
Bei der Auswahl sollte der Zustand des konkreten Fahrzeugs wichtiger sein als ein möglichst niedriger Kilometerstand. Ein regelmäßig gewarteter Niro mit höherer Laufleistung kann die bessere Wahl sein als ein vermeintliches Schnäppchen mit unklarer Historie.
Vor- und Nachteile
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ Niedriger Verbrauch | ✗ Hybridtechnik erhöht die technische Komplexität |
| ✓ Komfortabler Hybridantrieb | ✗ DCT kann bei schlechter Wartung teuer werden |
| ✓ Praktischer Innenraum | ✗ Weniger dynamisch als sportliche SUVs |
| ✓ Gute Alltagstauglichkeit | ✗ PHEV benötigt regelmäßiges Laden für maximale Effizienz |
| ✓ Erhöhte Sitzposition | ✗ Hochvoltsystem sollte beim Gebrauchtwagen geprüft werden |
Fazit
Der Kia Niro Typ DE ist auch 2026 ein interessanter Gebrauchtwagen für Käufer, die einen sparsamen und alltagstauglichen Hybrid-Crossover suchen. Besonders der niedrige Verbrauch und die Kombination aus Benzin- und Elektromotor machen ihn zu einer attraktiven Alternative zu klassischen Benzin-SUVs.
Der normale Hybrid ist die unkompliziertere Wahl für Fahrer, die keine Lademöglichkeit besitzen. Der Plug-in-Hybrid kann dagegen seine Vorteile ausspielen, wenn regelmäßig geladen wird und viele kurze Strecken elektrisch zurückgelegt werden.
Beim Kauf sollten Hybridbatterie, Doppelkupplungsgetriebe, Motor, Bremsen und Elektronik sorgfältig kontrolliert werden. Eine vollständige Wartungshistorie und eine professionelle Diagnose geben zusätzliche Sicherheit.
Wer einen gepflegten Kia Niro mit nachvollziehbarer Historie findet und das Fahrzeug passend zum eigenen Fahrprofil auswählt, erhält 2026 einen praktischen, komfortablen und besonders effizienten Gebrauchtwagen.
Für Fahrer, die Wert auf ein stilvolles Design, einen hochwertigen Innenraum und ein dynamisches Fahrgefühl legen, ist der Mazda 3 gebraucht kaufen eine erstklassige Option.
Bewertung Kia Niro (Typ DE)
| Kategorie | Bewertung |
|---|---|
| Zuverlässigkeit | ★★★★☆ |
| Hybridtechnik | ★★★★★ |
| Fahrkomfort | ★★★★☆ |
| Verbrauch | ★★★★★ |
| Alltagstauglichkeit | ★★★★★ |
| Innenraum | ★★★★☆ |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | ★★★★☆ |
| Gesamtbewertung | 4,6 von 5 Sternen |



